Das Bibelwort aus Johannes 20, 28 steht im Zusammenhang mit Christi Auferstehung: «Thomas antwortete und sprach zu ihm: Mein Herr und mein Gott!» Die Auferstehung ist grundlegend für den christlichen Glauben. Rückblick auf die Ostergeschehnisse:
- die Frauen fanden das Grab leer, als sie Jesu Leib einsalben wollten
- sie erzählten den Aposteln von diesem Erleben; die glaubten ihnen jedoch nicht und hielten diese Aussage für Frauengeschwätz.
Später trat Jesus mitten unter seine Jünger, zeigte seine Wundmale, und sie erkannten in ihm den Gekreuzigten. Nur einer war nicht dabei, Thomas. Er hatte die Erscheinung Jesu nicht miterlebt und erklärte: Wenn ich nicht seine Nägelmale sehe, kann ich es nicht glauben. Er musste acht Tage ausharren, bis er Jesus von Angesicht sehen durfte.
Die Jünger hatten sich wieder versammelt – mit dabei auch Thomas – als Jesu mit den Worten Friede sei mit euch unter sie trat. Er sprach Thomas direkt an, dass er die Wundmale sehen und erkennen konnte. Jesus richtete an ihn die Frage: Weil du mich gesehen hast, darum glaubst du? Selig sind die nicht sehen und doch glauben!
Für die Jünger war diese Gemeinschaft mit Jesu ein ganz besonderer Moment, der ihnen Kraft gab für ihre spätere Mission.
In ihren Predigtbeiträgen ergänzten die mitwirkenden Amtsträger die Ausführungen des Bischofs. Es wurde die Frage gestellt: Glauben wir an die Worte Ich bin bei euch alle Tage? Unsere Herzenseinstellung ist wichtig, dazu gehören Glaube und Liebe, beides ein Geschenk Gottes.
«Beten wirkt», betonte der Bischof. «Der Glaube ist der Schlüssel und die Voraussetzung, dass wir die Nähe zu Jesu finden, sie spüren und merken wenn Jesus uns begleitet.»