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Festgottesdienst mit Apostel Jürg Zbinden

07.02.2018

Mit grosser Freude besuchte Apostel Jürg Zbinden am 7. Februar 2018 die Gemeinde Burgdorf. Die Geschwister der Gemeinde Kirchberg, welche im Juni mit der Gemeinde Burgdorf zusammengeführt wird, waren auch anwesend.

 
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Der Apostel diente mit dem Wort aus 1. Korinther 1, Verse 6 und 7:
"Denn die Predigt von Christus ist in euch kräftig geworden, sodass ihr keinen Mangel habt an irgendeiner Gabe und wartet nur auf die Offenbarung unseres Herrn Jesus Christus."


In diesem ersten Brief, den Paulus an die Korinther schrieb hielt er nicht den Finger auf und lass ihnen die Leviten, wie es eventuell notwendig gewesen wäre, da die Gemeinde sich nicht wie erwünscht verhielt. Nein, er begann mit der Beschreibung des Fundamentes, der Predigt von Christus, der sagte "ich bin bei euch alle Tage" was uns doch Sicherheit und ein Fundament gibt.


Glauben wir noch Felsenfest an die Wiederkunft Jesu?


Im heute zu Grunde liegenden Textwort steht "…sodass ihr keinen Mangel habt an irgendeiner Gabe…"


In einer Gemeinde sind sämtliche Gaben vorhanden, damit wir einander dienen können und für einander viel empfingen können. Wir brauchen einander. Alleine können wir das Ziel nicht erreichen. Wir sind alle so verschieden und dennoch haben wir alle dasselbe Ziel.


Jedes hat in einem anderen Bereich seine Gabe. Nicht alle können beispielsweise gut zuhören. Eine weitere Gabe ist trösten zu können und den Glauben stärken. Weiter haben wir auch alle die Gabe der Fürbitte, wodurch wir einander dienen können.


Wir alle haben eine Gabe gemeinsam, das ist die Gabe der göttlichen Liebe. Wenn Liebe und Treue da ist, dann ist auch Vertrauen vorhanden. Wie es David hatte als er vor Goliath stand. Er hatte starkes Vertrauen, dass Gott im beisteht. Vertraust auch du, wenn ein Entscheid noch auf sich warten lässt, dass Gott dich lenk und zu dir schaut?


Eine verwandte Gabe ist auch der Mut, das Evangelium zu leben.


Sind wir uns der Gabe der Freude in Christus auch bewusst? Diese ist nicht so schnelllebig wie die irdische Freude. Die Freude im Herrn ist nachhaltig. So können wir uns freuen, wenn Gott beispielsweise einem Mitmenschen von uns hilft.


Die letzte Gabe die der Apostel ausführte, ist die Gabe der Erkenntnis über die göttlichen Gedanken, Dinge und Zusammenhänge, wo überall die göttliche Liebe vorhanden ist. Zu erkennen, dass alle Dinge zum Guten dienen, ist eine Gabe. Wenn Gott in deinem Leben eingreift, dann dürfen wir solche Erkenntnisse haben.


Weiter heisst es im Textwort "…wartet nur auf die Offenbarung...". An dieser Stelle fällt das Wort «nur» ein wenig auf. Wir wollen keine Angst haben, sondern mit Freude und Begeisterung auf die Wiederkunft Jesu warten. Diese Zusage soll uns begeistern und Freude bereiten.


Vom Mitdienenden Bezirksältesten Patrick Ballmer wurde ergänzt, dass auch das Gebet eine Gabe ist und zum Atmen der Seele dient. Er ergänzte, dass aus den vorhandenen Gaben nun Aufgaben entstehen. Wir wollen unsere Gaben einsetzen und nicht nur unter den Scheffel stellen.


Weiter ging er auf den Teil des Textwortes "…die Predigt von Christus ist in euch kräftig geworden…" ein. Wir haben schon manche Predigt erlebt, dadurch können wir das Fundament unseres Glaubens immer wieder stärken.


Lasst die Gaben strahlen, denn die Liebe ist das Zeichen, woran man uns erkennen wird.


Zur Vorbereitung auf das heilige Abendmahl rief der Apostel dazu auf, dass ein jedes ein Fundament in sich schaffen soll, in dem es die Sünden bereut. So ist es möglich durch die Liebe vergeben zu können.


Im Anschluss wurden zwei Diakone für die Gemeinde Burgdorf ordiniert und ein Diakon bestätigt.