Gemeinde-
und Bezirkssuche

Apostel Vasile Cone begleitet Bezirksapostel Markus Fehlbaum zu seinem letzten Gottesdienst in die Gemeinde Solothurn-Zuchwil

30.05.2018

Einigkeit untereinander

 
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Der Bezirksapostel diente mit dem Wort aus Römer 15, 5 und 7: „Der Gott aber der Geduld und des Trostes gebe euch, dass ihr einträchtig gesinnt seid untereinander, Christus Jesus gemäss. Darum nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob. Der Chor sang das Lied: meinen Frieden gebe ich euch.


„Es gibt viele Gemeinden, wo ich mich für meinen letzten Gottesdienst hätte einschreiben können. So richtig bewusst wurde mir erst vor einigen Tagen, welch besondere Beziehung mich mit eurer Gemeinde verbindet. Früher, zur Zeit der Missionstätigkeit, waren hier viele italienisch und spanisch sprechende Gastarbeiter. Wir haben sie eingeladen in unsere Kirche; einige von ihnen sind bis heute geblieben; so schliesst sich der Kreis. Auch wünscht sich eine Frau aus Argentinien, die schon öfters Gottesdienste in der Schweiz besucht hat, heute die Spendung des heiligen Geistes. Gott hat dies alles gelenkt und dafür bin ich dankbar.


Das vorgelesene Bibelwort drückt aus, was der Wille Gottes ist. Er möchte uns zusammenführen, dabei soll weder Sprache, Kultur noch Hautfarbe eine Rolle spielen. Wir sollen ein Herz und eine Seele werden, in der Gemeinschaft und im Gebet. Das hat Auswirkungen auf uns, auch innwendig, dass wir geborgen sind und uns wohlfühlen. In unserem Leben gibt es nicht nur sonnige Tage sondern auch Krisen, Trauer, Enttäuschungen; dann benötigen wir gegenseitige Unterstützung, ja die Gemeinschaft untereinander. Jeder Mensch braucht echte Freunde, die helfen, zuhören können und füreinander da sind. Die Sängerinnen und Sänger haben vom Frieden gesungen, auch den wollen wir in der Gemeinde finden. Jedes soll seine Gaben und Fähigkeiten einsetzen und damit auch dem Nächsten dienen. In meiner Tätigkeit als Bezirksapostel habe ich viele Länder bereist. Immer fühlte ich dasselbe, ich werde angenommen; es ist überall gleich und doch anders. Jesus hat auch keine Ausnahmen bei den Menschen gemacht; sogar die Frau am Brunnen, die aus Samarien stammt, hat er angesprochen und sie gebeten ihm Wasser zu schöpfen (Juden und Samariter hatten keine Gemeinschaft)“.


Bezirksältester Patrick Ballmer: Wir wollen einander annehmen wie wir sind, uns nicht umformen lassen und keine Einzelkämpfer sein. Eine Ausrichtung soll für uns gleich bleiben, das Ziel, am Tag des Herrn dabei zu sein. Die Menschen werden von Gott geliebt, er bevorzugt niemanden; alle können einmal alles erben. Im Einssein wollen wir Gott ehren und dankbar sein.


Apostel Vasile Cone: In diesem besonderen Gottesdienst durchziehen mich viele Gefühle, denn Bezirksapostel Fehlbaum ist auch mein Freund. Ich komme aus Rumänien und betreue auch Moldawien; die Kulturen müssen wir nicht ändern, denn die wichtigste Arbeit ist das Einssein.  Der Bezirksapostel und ich haben unsere Einheit erlebt, da war nicht nur Freude vorhanden; es gab auch Sorgen und Probleme. Ist jedoch einer für den andern da, kann die Last geteilt werden, wie bei guten Freunden. Sprechen wir über das Göttliche, ist eine Einheit vorhanden. Beim Sprechen über weltliche Dinge ist die Gefahr gross, dass diese Einheit zerbricht. In diesem Einssein erwarten wir den Tag des Herrn.


Bezirksapostel:“ Wenn wir alles annehmen wie Jesus, erleben wir viel Schönes; das hat es leicht gemacht, Bezirksapostel zu sein. Ich bin kein Einzelkämpfer und kehre nach der Ruhesetzung gerne in meine Heimatgemeinde Biel-Bienne zurück. Dort freue ich mich mitzumachen und die Gemeinschaft zu pflegen“.


Im Anschluss erhielt eine Glaubensschwester den Segen zur heiligen Versiegelung.


Auch die Gemeinde Herzogenbuchsee durfte am letzten Gottesdienst des Bezirksapostels teilnehmen.