Gemeinde-
und Bezirkssuche

Die Gemeinde Langenthal erhält Besuch von Bischof René Engelmann

10.06.2018

Das ganze Evangelium annehmen

 
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Bischof Engelmann diente den Gottesdienstbesuchern mit dem Wort aus Matthäus 4, 4: “Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeden Wort, das aus dem Munde Gottes geht.“


Im Apostel ist Jesus mir nah, erklang das Eingangslied vom Chor. „Diese Verbindung zum Apostolat wollen wir immer pflegen, so können wir im Glauben wachsen. Die Jünger Jesu waren traurig und entmutigt, als er ihnen von seinem bevorstehenden Leiden und der Auferstehung erzählte; letzteres konnten die Jünger in diesem Moment nicht verstehen. Da ging Jesus mit drei Jüngern auf einen hohen Berg und verklärte sich vor ihnen.


Auch wir sind mal traurig und entmutigt. Gott findet immer eine Möglichkeit uns zu stärken; seine Nähe soll uns Kraft geben. Wir sind nie allein. Glauben wir daran, dass Gott zu uns kommt? Durch die Stärkung unseres Glaubens gelingt dies. Im Gottesdienst wollen wir alles hören und mitnehmen auch die Hoffnung und Liebe; nicht einen Teil des Evangeliums beiseite schieben. 
Jesus hatte 40 Tage und Nächte nichts gegessen. Satan versuchte ihn, er solle doch aus Steinen Brot machen. Das Wort vom Altar ist geistliches Brot, das wir stets benötigen.


Ich möchte drei Schwerpunkte setzten:



  • Das ganze Evangelium: Glaube, Hoffnung und die Liebe im Glauben annehmen, nicht teilen, alles mitnehmen.


  • Vorbereitung auf den Gottesdienst, was möchte/brauche ich vom Gottesdienst? Jedes kann für den Dienstleiter beten, im persönlichen Gespräch mit Gott wollen wir in die Tiefe gehen. So können wir gemeinsam einen Gottesdienst vorbereiten, ein Herz und eine Seele sein. Dann entsteht eine schöne Atmosphäre.


  • Den Willen Gottes erleben, ist das möglich? Als der reiche Mann Jesus fragte: Was muss ich tun, um in dein Reich zu kommen?“  erhielt er die Antwort alles zu verkaufen und nachzufolgen. Für uns bedeutet das auch einen Schritt weiter zu gehen, was belastend sein kann abzulegen. Versuchen wir stets das Wort vom Altar in die Tat umzusetzen.“


Der mitdienende Priester unterstrich die Worte des Bischofs, das Wort vom Altar an- und aufzunehmen aber auch zu verdauen, damit es zur Stärkung dienen kann. Das ist und bleibt für uns alle eine wichtige Aufgabe.


Der Bischof ergänzte: „Wir durften wahrnehmen, dass Gott uns eine ausgewogene Ernährung anbietet und wollen nicht nur Gedanken aufnehmen, die uns gefallen. Jeder persönliche Beitrag in der Gemeinde ist wichtig; aktiv sein, ein offenes Herz füreinander haben. So können wir unseren Zusammenhalt nähren. Im Johannes-Evangelium stehen die Worte „wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt hat das ewige Leben.“ Als die Menschen diese Aussage hörten, verstanden sie es nicht. Dazu braucht es die nötige Erkenntnis im heiligen Abendmahl und in der Sündenvergebung. Wir wollen Busse tun und vergeben, dann können wir Jesus erleben. Wir möchten aber auch etwas bieten; was können wir für das Nächstes tun?“


In diesem Gottesdienst wurde durch Bischof Engelmann ein Priester aus der Gemeinde - nach 40 Dienstjahren - in den Ruhestand gesetzt.