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und Bezirkssuche

Letzter Gottesdienst in der Gemeinde Kirchberg BE

17.06.2018

Zum Abschlussgottesdienst in der Gemeinde Kirchberg diente Bischof Engelmann mit dem Wort aus 2. Korinther 4, Verse 17 und 18: "Denn unsre Trübsal, die zeitlich und leicht ist, schafft eine ewige und über alle Maßen gewichtige Herrlichkeit, uns, die wir nicht sehen auf das Sichtbare, sondern auf das Unsichtbare. Denn was sichtbar ist, das ist zeitlich; was aber unsichtbar ist, das ist ewig."

 
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Bischof René Engelmann begann sein Dienen mit der Feststellung, dass es am heutigen Morgen für die Anwesenden sicher speziell sei, hier zu sein. Und bestimmt tue es auch ein wenig weh, sei es doch der letzte Gottesdienst in dieser Gemeinde. Diese neue Organisation sei jedoch für die Zukunft notwendig. "Wir beten dafür, dass ihr alle euch wohlfühlen werdet, egal in welcher Gemeinde ihr zukünftig die Gottesdienste besucht", so der Bischof.


Der Bischof erinnerte an die Geschichte Kalebs, welcher einer der zwölf Kundschafter des Volkes Israel war. Dieser schenkte ein erhaltenes Land seiner Tochter. Das Land war jedoch sehr dürr. Was tat die Tochter? Sie hätte es ablehnen können. Doch sie nahm es an und betete um Wasser, worauf sie die oberen und unteren Wasserquellen bekam. "Lasst uns sinnbildlich auch für diese Wasserquellen beten, dass die kommende Zeit für euch Geschwister nicht als dürre Zeit empfunden wird", so der Bischof.


Mit Unterstützung des Blumenschmucks, welcher die Zahlen "8" und "4" enthielt, erläuterte der Gemeindevorsteher, Evangelist Claude Pilloud, die Geschichte der Gemeinde:



  • 84 Jahre besteht die Gemeinde Kirchberg;



  • 48 Jahre versammelte sich die Gemeinde in der heutigen Kirche;



  • Mit den 4 direkt angrenzenden Nachbarn pflegte die Gemeinde engen Kontakt und konnte stets auf deren Unterstützung zählen;



  • Wen man eine 8 schreibt, so gelangt man wieder an den Anfang. So auch die Gemeinde Kirchberg, welche einst aus der Gemeinde Burgdorf entstand, wohin sie nun wieder zurückgeführt wird.


Der Bischof hielt fest, dass alles, was die Gemeinde hier erlebt habe, nicht verloren sei, sondern als Reichtum mitgenommen und in den Geschwistern weiterleben werde.


Im Bibelwort sei von leichter Trübsal die Rede. Für uns sei Trübsal in erster Linie, wenn man leiden müsse, wenn man eine Situation nicht verstehe und das sei schwer. Diesbezüglich komme es aber darauf an, mit was man es vergleiche. Paulus tue dies mit der Herrlichkeit. Aus diesem Grund erscheine die Trübsal leicht. "Um ein Trübsal überwinden zu können, müssen wir daran arbeiten", so der Bischof.


Weiter erklärte der Bischof das im Bibelwort erwähnte Unsichtbare und Sichtbare mit folgenden Beispielen:



  • Die Gemeinschaft ist sichtbar, das Wirken des Heiligen Geistes in der Gemeinschaft ist unsichtbar;

  • Wenn wir für das Gebet in die Knie gehen, ist das sichtbar, der Kontakt mit dem lieben Gott ist unsichtbar;

  • Während des heiligen Abendmahles ist die Hostienreichung sichtbar, die Nähe zu Jesus jedoch unsichtbar.


Von den mitdienenden Bezirksältesten Heinz Blaser (Bern-Süd) und Patrick Ballmer (Bern-Nord) sowie vom Vorsteher wurde die Zeit, die sie in der Gemeinde aktiv mitgestalten und erleben durften, herzlichst verdankt. Sie alle hoben noch einmal hervor, dass es weitergehen werde, denn die Verheissung sei noch nicht erfüllt und dass es schön sei, dass alle - egal in welcher Gemeinde - dasselbe Ziel und dieselbe Hoffnung hätten. Es wurde den Anwesenden der Rat gegeben, sich nicht an dem Kleinen, Sichtbaren aufzuhalten, sondern Jesus in der Mitte zu behalten und gross zu machen.

Am Ende des Gottesdienstes wurde das Kirchengebäude entwidmet und Evangelist Pilloud von seiner Beauftragung als Gemeindevorsteher entlastet.

Im Anschluss an den Gottesdienst wurden die Anwesenden zum gemeinsamen Apéro eingeladen, bei dem eine Bild-Präsentation über die Geschichte der Gemeinde viele schöne Erlebnisse in Erinnerung rief.