Gemeinde-
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Andacht per Videoübertragung über die Gemeindegrenze hinaus

13.05.2020

Neben den per Internet übertragenen Gottesdiensten hatten die Geschwister das Bedürfnis, sich gemeindeintern zu sehen und auszutauschen. Dies wurde bei einer per Videokonferenz übertragenen Andacht möglich.

 
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Die durch die Corona-Pandemie nötig gewordenen Kontaktbeschränkungen haben in den vergangenen Wochen und Monaten Gottesdienste und persönliche Begegnungen, wie wir sie aus unserem Gemeindeleben gewohnt sind, unmöglich gemacht. Bei aller Dankbarkeit für die Möglichkeit, die sonntäglich zentral ausgestrahlten Gottesdienste zu empfangen, vermissen viele den persönlichen Kontakt zu Schwestern und Brüdern und das gemeinsame Gotterleben.


Aus diesem Grund entschieden wir uns, am Abend des 13. Mai 2020 im Rahmen einer live per Video aus unserer Kirche übertragenen Andacht einige Augenblicke des gemeinsamen Gebets, der geistlichen Stärkung und Orientierung sowie des Gedankenaustauschs zu ermöglichen.

Ausgehend vom Bibeltext Jesaja 59,1-2 "Siehe, des Herrn Arm ist nicht zu kurz, dass er nicht helfen könnte, und seine Ohren sind nicht taub geworden, sodass er nicht hören könnte, sondern eure Verschuldungen scheiden euch von eurem Gott, und eure Sünden verbergen sein Angesicht vor euch, dass ihr nicht gehört werdet." konnten wir uns unseres Vertrauen auf Gottes Allmacht und Hilfe bewusst werden.


Ob in Corona-Zeit oder anderen, vielleicht noch schwierigeren Situationen: Gottes Arm und Hand ist immer lang genug, um uns zu erreichen, uns zu schützen und zu trösten; er hört uns in jedem Moment, wo wir gläubig zu vertrauensvoll zu ihm rufen. Jedoch mag es sein, dass wir in Tiefen und Höhlen feststecken, die es uns unmöglich machen, Gottes Angesicht zu erblicken; oder dass Sorgenberge zwischen uns und Gott stehen und uns von ihm trennen. Wenn wir in diesen Situationen das Gefühl haben, Gottes Hand sei zu kurz und könne uns nicht erreichen, oder unser Bitten könne sein Ohr nicht erreichen, weil es scheinbar taub wäre - auch und gerade dann dürfen wir uns Gott, unserem himmlichen Vater, vertrauensvoll nahen und ihn bitten, uns die Kräfte zu geben, damit wir unseren Standort wechseln können und besseren Empfang für seinen Segen und sein Heil haben.


Dank der technischen Möglichkeiten konnten wir uns, etwa 25 Geschwister und Gäste, darunter sogar Teilnehmende aus anderen Kirchenbezirken, für etwa 45 Minuten nicht nur mit einem virtuellen, sondern auch Herzen verbindenden und wohltuenden Geminschaftserlebnis beschenken. Sogar in den Genuss von Klaviermusik konnten wir noch kommen.